Kategorie: Photoperiodische Samen

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Was bedeutet photoperiodisches Saatgut?

Viele Grower, die gerade erst ihren Weg im Pflanzenanbau beginnen, stellen sich eine einfache, aber durchaus verständliche Frage: Was sind eigentlich photoperiodische Samen? Grundsätzlich lassen sich alle Cannabissamen in zwei große Kategorien einteilen: photoperiodische und autoflowering Samen.

Autoflower sind das Ergebnis züchterischer Arbeit und enthalten Gene des wilden Ruderalis, wodurch die Pflanzen unabhängig vom Lichtzyklus wachsen können. Photoperiodisches Cannabis hingegen ist ein zeitloser Klassiker. Solche Pflanzen benötigen eine Veränderung des Lichtzyklus, um mit der Blüte zu beginnen, zeichnen sich gleichzeitig aber durch höhere Erträge und eine stärkere Wirkung des fertigen Produkts aus.

Wie baut man photoperiodische Samen an?

Es gibt die verbreitete Meinung, dass der Anbau von photoperiodischem Cannabis besondere Fähigkeiten erfordert und die Pflanzen selbst sehr launisch und anspruchsvoll sind. Tatsächlich ist das nicht ganz so. „Photos“, wie Grower photoperiodisches Cannabis nennen, verfügen von Natur aus über eine starke Widerstandsfähigkeit.

Das einzige Problem kann darin bestehen, dass sie tatsächlich eine genauere Kontrolle des Lichtzyklus erfordern. Hier kann nicht ein einziger Lichtzyklus für den gesamten Zeitraum von der Aussaat bis zur Ernte eingestellt werden. Damit photoperiodisches Cannabis zu blühen beginnt, muss die Anzahl der Lichtstunden auf 12 reduziert werden, genau wie es auch in der Natur geschieht.

Einerseits bedeutet das zusätzlichen Aufwand, andererseits gibt diese Eigenschaft dem Grower mehr Kontrolle über die Struktur, Form und Größe der Pflanzen. Durch eine künstliche Verlängerung der vegetativen Phase kann aus einem einzigen Samen ein echter Riese mit einer enormen Anzahl an Trieben und einem mehrere Kilogramm schweren Ertrag heranwachsen.

Sobald die Pflanze genau die gewünschte Höhe erreicht und die erforderliche Struktur entwickelt hat, stellt der Grower die Beleuchtung einfach auf 12/12 um und kann eine intensive Blüte beobachten. Wenn der Anbauraum klein ist, kann das Licht bereits einige Wochen nach dem Auflaufen der Sämlinge auf den Blütezyklus umgestellt werden. In großen Growboxen und Growräumen gibt es dagegen die Möglichkeit, der Pflanze mehr Raum zu geben und einen echten Riesen heranzuziehen.

Tipps und Tricks für den Anbau photoperiodischer Cannabissorten

Wie jede andere Art von Cannabis haben auch Photos einige Besonderheiten bei der Pflege. Hier sind einige einfache Tipps, die dabei helfen, gesunde und ertragreiche Pflanzen ohne besondere Schwierigkeiten anzubauen:


  • Den Anbauort berücksichtigen: Bei der Auswahl photoperiodischer Cannabissamen solltest du dich an den Bedingungen des geplanten Anbauortes orientieren. Für den Outdoor-Anbau in Russland eignen sich stressresistente, indica-dominante Sorten, die Kälte gut vertragen und sich durch eine kurze Blütezeit auszeichnen.

    Für geräumige, aber heiße Growboxen eignen sich sativa-dominante Hybriden hervorragend. Sie vertragen Hitze problemlos und können einen großzügigen Ertrag liefern, wenn ihnen ausreichend Platz und Zeit für ihre Entwicklung gegeben wird.

    Wenn der Anbau in einem kühlen und feuchten Kellerraum geplant ist, solltest du Hybriden mit Indica-Dominanz und einer Widerstandsfähigkeit gegen Pilzinfektionen wählen.

  • Beleuchtung kontrollieren: Für den Indoor-Anbau von Photos solltest du einen guten und zuverlässigen Timer kaufen. Dieses Gerät schaltet die Beleuchtung während des gesamten Lebenszyklus ein und aus und sorgt dadurch für optimale Bedingungen für die Entwicklung des Cannabis. Während der vegetativen Phase empfiehlt sich ein Lichtzyklus von 18/6 oder 20/4, während für die Blüte 12/12 ideal ist.

  • Temperatur beachten: Ein günstiger Temperaturbereich für photoperiodisches Cannabis liegt zwischen 18 und 27 Grad. Die Vorlieben hängen weitgehend von der genetischen Zugehörigkeit der jeweiligen Sorte ab, idealerweise sollte die Temperatur jedoch bei etwa 24 Grad gehalten werden.

  • Luftfeuchtigkeit kontrollieren: Ein weiterer wichtiger Faktor für das Wachstum gesunder und ertragreicher Cannabispflanzen ist die Luftfeuchtigkeit. Während der vegetativen Phase sollte sie bei 40–60 % liegen. Mit Beginn der Blüte sollte sie schrittweise auf angenehme 30–40 % reduziert werden. Zu viel Feuchtigkeit während der Reifung der Blüten kann zur Bildung von Schimmel und zum Verlust eines Teils der Ernte führen.

  • Nährstoffe an die Entwicklungsphase anpassen: Auch die Düngemittel für Photos sollten entsprechend der jeweiligen Phase des Lebenszyklus ausgewählt werden. Der wichtigste Nährstoff während der vegetativen Phase ist Stickstoff. Mit Beginn der Blüte verschiebt sich der Schwerpunkt auf Phosphor- und Kaliumzusätze.

  • Trainingstechniken einsetzen: Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, verwenden fortgeschrittene Grower verschiedene Trainingstechniken für Cannabis. Bei photoperiodischem Cannabis funktioniert eine Kombination aus dem Beschneiden der Spitze sowie den Low-Stress-Techniken LST und ScrOG ideal. Dadurch erhalten die Blüten mehr Licht, wachsen besser und füllen sich mit aromatischem Harz.

Die besten photoperiodischen Cannabissorten

Photoperiodisches Cannabis ist eine ausgezeichnete Wahl für Anfänger und kommerzielle Produzenten, die auf hohe Ergebnisse abzielen. Beim Anbau muss der Grower den Lichtzyklus strikt einhalten, da eine Störung zu einer vorzeitigen Blüte oder Re-Vegetation führen kann, was sich äußerst negativ auf die Produktivität auswirkt.

Abgesehen von diesem Faktor ist der Anbau solcher Pflanzen nicht besonders schwierig. Damit das Wachstum stabil und schnell verläuft, solltest du ausschließlich Samen von bewährten Herstellern wählen, die wir bei Seedmarkt in unserer Auswahl zusammengestellt haben.

FAQ zu photoperiodischen Cannabissamen

Was sind photoperiodische Cannabissamen?

Photoperiodische Cannabissamen entwickeln Pflanzen, deren Übergang in die Blüte von der Länge des Lichtzyklus abhängt. Im Indoor-Anbau wird die Blüte in der Regel durch die Umstellung auf einen 12/12-Lichtzyklus ausgelöst.

Was ist der Unterschied zwischen photoperiodischen und Autoflower-Samen?

Autoflower-Sorten beginnen unabhängig vom Lichtzyklus automatisch zu blühen. Photoperiodische Sorten benötigen dagegen eine Veränderung der Lichtdauer, um in die Blüte überzugehen

Sind photoperiodische Sorten für Anfänger geeignet?

Ja. Photoperiodische Sorten können auch für Anfänger geeignet sein. Wichtig ist vor allem, den Lichtzyklus zuverlässig zu kontrollieren und eine Sorte zu wählen, die zu den eigenen Anbaubedingungen passt.

Welcher Lichtzyklus eignet sich für photoperiodische Pflanzen?

Während der vegetativen Phase werden häufig 18/6 oder 20/4 verwendet. Für die Blüte ist ein 12/12-Lichtzyklus üblich.

Wie lange dauert der Anbau photoperiodischer Sorten?

Die Gesamtdauer hängt von der Länge der vegetativen Phase und der Blütezeit der jeweiligen Genetik ab. Da die vegetative Phase beim Indoor-Anbau gesteuert werden kann, lässt sich der gesamte Zyklus teilweise flexibel planen.